Escortservice - Begeleitservice Freiburg - Sehenswürdigkeiten in Freiburg
Wie ein Magnet wirkt der Freiburger Münster auf jeden Besucher Freiburgs sobald man über den Dächern der Altstadt die durchbrochene Pyramide des schlanken Turms erblickt. Sie stehen staunend vor dem schönsten Turm der Christenheit, wie ihn der bekannte Basler Historiker und Schriftsteller Carl Jakob Burckhardt genannt haben soll. Während viele Kirchen des Mittelalters erst in den folgenden Jahrhunderten fertig gestellt wurden, war der 116 Meter hohe Turm bereits um 1330 vollendet.
„Altes Rathaus“ Freiburg: Bereits Ende des 13. Jahrhunderts erwarb die Stadt Freiburg ein Haus am Franziskanerplatz, um dort die Arbeitsräume des Stadtschreibers einzurichten. Ab1559 fand die neue Kanzlei hier ihren Platz. Der langgestreckte Baukörper des „Alten Rathauses“ lässt noch gut den Kernbau von 1557/59 erkennen. Drei Portale öffnen sich im Erdgeschoss: Renaissanceformen zeigt das um 1558 datierte Hauptportal mit pilastergetragener Attika. Dort halten zwei Löwen das Stadtwappen und den Bindenschild von Österreich. Säulen tragen den Überbau des großen Bogens, der ursprünglich ebenfalls ein Portal rahmte. Hier befand sich eine Durchfahrt zum Rathaushof. Und seit 2002 umrahmt der Renaissance-Bogen wieder den Haupteingang des „Alten Rathauses“.
„Neues Rathaus“ Freiburg: 1578 verband die Universität das im Jahr 1539 neugebaute Doppelhaus „Zum Rechen“ mit dem bereits 1559 erworbenen Nachbarhaus „Zum Phönix“. Bis 1774 diente dieses Gebäude als „Collegium Universititas“. Zwischen 1896 und 1901 wurde der Gebäudekomplex zum „Neuen Rathaus“ umgebaut. Herzstück des Neubaus war der neue Ratssaal, der über einer Arkadenhalle zwischen die Flügel des Hauses „Zum Rechen“ gesetzt wurde.
Das Historische Kaufhaus in Freiburg: Lienhart Müller errichtete zwischen 1520 und 1532 für die städtische Marktverwaltung das Kaufhaus am Münsterplatz. Die Wappen stellen eine Reverenz an das Haus Habsburg und der Figurenschmuck der Hauptfassade von Hans Sixt von Staufen dar. Der Balkon wurde erst im Jahr 1550 durch den Steinmetz und Stadtwerkmeister Jörg Sorger angefügt. Von 1947-51 war das neue Kaufhaus in Freiburg Parlamentsgebäude des Staates Südbaden.
Das Freiburger Schwabentor: Durch den ältesten Dreisamübergang und die Nähe der Straßengabelung Oberlinden kam dem Ober- oder auch Schwabentor in Freiburg eine besondere Stellung zu, die sich auch in der Wehranlage ausdrückte. Im Westen war nicht nur ein Vortor, sondern auch ein großer Hof vorgebaut, der mi Hilfe eines Wehrgangs von allen Seiten verteidigt werden konnte. Zusätzlichen Schutz bot eine Zugbrücke, die in hochgezogenem Zustand vermutlich die spitzbogige Durchfahrt abschloss.
Das Martinstor ist der ältere der beiden noch erhaltenen Tortürme der ersten Stadtbefestigung, die zu Beginn des 13. Jahrhunderts in Freiburg angelegt wurde. Zum ersten Mal urkundlich erwähnt wurde die „Porta Sancti Martini“ 1238. Vor dem Martinstor lagen landseits ein ummauerter Vorhof als zusätzliche Verteidigungsanlage und eine Brücke über den 12 Meter breiten und 5 Meter tiefen Graben.
Das Breisacher Tor an der Ecke Rempart- und Gartenstraße ist der einzige wirklich erhaltene Torbau der ab 1677 unter französischer Besatzung errichteten Barockbefestigung. Als eines von vier Toren führte es durch den von Festungsbaumeister Vauban entworfene Bastionsring in die Stadt. Nach der Rückgabe Freiburgs an Österreich wurde die Festung weiter instandgehalten und in Teilen modernisiert.
